Downtown Los Angeles zu Fuß entdecken – Car Free LA

Walt Disney Concert Hall | Photo courtesy of Candice Montgomery, Flickr

In Downtown Los Angeles befinden sich einige der bekanntesten und beliebtesten Attraktionen der Stadt, angefangen mit weltbekannten Museen und einer beispielhaften Architektur bis hin zu berühmten Restaurants und einem pulsierenden Nachtleben. Wir haben einen Rundgang durch Downtown LA zusammengestellt, um ins Herz dieser globalen Metropole einzutauchen.

Mehr zu den autofreien Touren durch L.A. gibt es hier.

Ace Hotel Downtown Los Angeles



Als Ausgangspunkt für diese autofreie Tour bietet sich das im historischen Broadway District gelegene Ace Hotel Downtown Los Angeles an. Das im Januar 2014 eröffnete Ace Hotel verfügt über 180 Zimmer, das LA Chapter Restaurant und eine Bar samt Pool auf der Dachterrasse, von der man einen spektakulären Panoramablick über die Stadt genießen kann. Ursprünglich wurde das Hotel 1927 als das United Artists Building errichtet. Das an das Ace Hotel angrenzende Theater mit 1.600 Sitzplätzen erstrahlt nunmehr wieder in altem Glanz und konnte im Februar 2014 mit einem Konzert der britischen Rockband Spiritualized seine große Eröffnung feiern. Das eklektische Design des Hotels zeichnet sich durch individuelle Möbel und Vinyl-Plattenspieler in jedem Zimmer aus und erinnert an die Punks der 70er Jahre und die Gangster, an den Hollywood Glamour, Frank Lloyd Wright sowie an den Modernismus der spanischen Kolonien aus der Mitte des 20. Jahrhunderts.

LOS ANGELES THEATER - BROADWAY THEATRE DISTRICT



Wenn man vom Ace Hotel am Broadway Richtung Nordosten spaziert, kann man die historischen Theater des Broadway Theatre District bewundern. Dieser erstreckt sich über sechs Häuserblocks zwischen der 3rd und 9th Street und beherbergt 12 Lichtspieltheater, die zwischen 1910 und 1931 errichtet wurden. Der Broadway Theatre District zählt seit Mai 1979 zum National Register of Historic Places. Damit ist er der erste und größte historische Theatre District auf dieser Liste und ist heute zugleich das letzte verbliebene Viertel mit historischen Kinos der USA.

Von Architekt S. Charles Lee entworfen, war das Los Angeles Theatre das letzte und extravaganteste der zwischen 1911 und 1931 am Broadway errichteten prunkvollen Kinopaläste. Im 2.000 Zuschauer fassenden Lichtspieltheater gibt es ein üppiges Interieur im Stil des französischen Barock, welches angeblich dem Spiegelsaal in Versailles nachempfunden wurde. Die Eingangshalle verfügt über eine 15m hohe Decke, Kandelaber und einen großen Treppenaufgang. Insgesamt konnten sich in der Eingangshalle und in den Foyers im Untergeschoß 2.000 Menschen aufhalten, um auf den nächsten Film zu warten.

The 5th and Main at Nickel Diner | Photo by Joshua Lurie

Nickel Diner



Nach dem Besuch des Los Angeles Theatre kann man an der 6th Street nach rechts und dann auf die Main Street nach links abbiegen, um zum Nickel Diner zu gelangen Dieses 2008 von Kristen Trattner und Küchenchefin Monica May eröffnete beliebte Restaurant bietet handgeschriebene Speisekarten, welche die Besitzer beim Bau des Gebäudes entdeckten. Zudem gibt es hier rote Kabinen und eine halboffene Küche, die herzhaftes Essen offeriert. Das nach seiner Adresse benannte Diner 5th and Main bietet pikantes Schweinehackfleisch vom Grill, garniert mit pochierten Eiern. Unbedingt probieren sollte man die typischen Maple Bacon Donuts (Donuts mit Speck und Ahornsirup), die von Sharlena Fong kreiert worden waren, bevor sie das nahegelegene Semi Sweet eröffnete

Photo: Discover Los Angeles

The Last Bookstore



Nach dem Frühstück empfiehlt sich ein Spaziergang auf der Main Street, von der man links in die 5th Street zu The Last Bookstore abbiegen kann, in dem 250.000 neue und gebrauchte Bücher und Magazine verkauft werden. Zusätzlich zur großen Auswahl von Titeln aller Genres ist der Laden selbst aufgrund seiner Innenausstattung einen Besuch wert. Es geht hier nicht nur darum Bücher zu verkaufen: die ganzen Druckwerke sind so angeordnet, um ein einzigartiges Ambiente zu schaffen. Damit werden auch die Romane, Anthologien, Handbücher und Bilderbücher selbst zum Teil der Raumgestaltung. Unbedingt sollte man auch die Etage im Mezzanin besuchen, wo sich das Labyrinth Above The Last Bookstore (in dem 100.000 Bücher für je $1 angeboten werden), der Gather Yarn Shop und die Spring Arts Collective Galery Shops befinden.

Bradbury Building



Wenn man nach dem Verlassen von The Last Bookstore auf der 5th Street weitergeht und am Broadway nach rechts abbiegt, erreicht man das prominente Bradbury Building. Dieses befindet sich am Broadway gegenüber dem historischen Grand Central Market und bildete die Kulisse für zahlreiche Filme, TV-Serien und Musikvideos und war zudem ein beliebter literarischer Schauplatz. Das Bradbury Building wurde 1893 errichtet und wurde von dem Science-Fiction-Klassiker aus dem Jahr 1982 Blade Runner prominent ins Bild gesetzt, während es den Film Noir-Fans aus Filmen wie Chinatown (1974), D.O.A. (1950) oder I, The Jury (1953) bekannt sein dürfte. Besuchern ist das Gebäude jedoch nur bis zum ersten Treppenabsatz zugänglich. Unbedingt sollte man dabei ein Selfie mit der Charlie Chaplin-Statue machen, welche sich nahe der Eingangshalle befindet.

Grand Central Market



Wenn man den Broadway überquert, erreicht man den legendären Grand Central Market, der als einer der größten Märkte Amerikas gilt. Der GCM wurde 1917 eröffnet und erfuhr in den letzten Jahren mit einer neuen Generation von Läden wie China Cafe, Roast To Go und Tacos Tumbras A Tomas eine beträchtliche Renaissance.

Einer der beliebtesten Orte des Markts ist Alvin Cailans Eggslut, wo man wunderbare Frühstück-Sandwiches, entweder mit Butterbrioche-Brötchen oder mit Biskuits aus Blätterteig, genießen kann. G&B Coffee zählt mit diversen Röstsorten und kreativen Eigenkreationen zu den innovativsten Kaffeehändlern der USA. Im Madcapra hingegen bringen Sara Kramer und Sarah Hymanson mit großartigem Falafel, hausgemachtem Fladenbrot und farblich aufeinander abgestimmten Beilagen einen Hauch von Brooklyn in den Grand Central Market. Christophe Happillon alias The Oyster Gourmet offeriert die frischesten Muscheln Nordamerikas und hat sich ganz dem „Merroir“ (also dem Terroir des Meeres) verschrieben. Im Untergeschoß findet man bei McConnell’s Fine Ice Creams großartiges Eis in knusprigen Waffeln in den Sorten wie Süßrahm oder gesalzene Karamel-Chips.

Wer mehr über den Grand Central Market herausfinden möchte, findet im detaillierten Führer weitere Infos.

Los Angeles City Hall



Wenn man anschließend vom Grand Central Market am Broadway Richtung Nordosten weitergeht, rechts in die 1st Street und dann links in die Spring Street einbiegt, erreicht man die 1928 fertig gestellte Los Angeles City Hall. Die City Hall ist der Regierungssitz der Stadt Los Angeles und beherbergt das Büro des Bürgermeisters sowie die Konferenzräume und Büros der Stadtverwaltung von Los Angeles. Hier werden kostenfreie Touren zur zentralen Rotunde, in den Pressesaal und die Rathaussäle angeboten. Zudem verfügt die City Hall über eine Aussichtsplattform, die von Montag bis Freitag während der Geschäftszeiten für Besucher geöffnet ist. The Lindbergh Beacon befindet sich an der Spitze der Pyramide am Dach der City Hall und ist ein nach dem legendären Flieger Charles Lindbergh benanntes Leuchtfeuer für Flugzeuge, welches auch heute noch zu besonderen Anlässen wie zu Silvester angezündet wird.

Zudem bildete die City Hall den Schauplatz zahlreicher Filme und TV-Serien wie War of the Worlds (1953), L.A. Confidential (1997), Gangster Squad (2013), Dragnet, Perry Mason und Adventures of Superman (als das Daily Planet-Gebäude).

Sashimi lunch special at Sushi Gen | Foto von Stacey Sun

Sushi Gen Restaurant



Zum besten Sushi in L.A. gelangt man, indem man auf der 1st Street nach Südosten geht und erst rechts an der Central Street und dann links auf die 2nd Street abbiegt. Hier im Einkaufszentrum Honda Plaza befindet sich das Sushi Gen, wo sich bereits vor 11 Uhr vormittags die hungrigen Gäste um das berühmte Sashimi Lunch Special anstellen, das man für günstige $15 bekommt. Es beinhaltet eine Miso Suppe, ein warmes Tofu-Gericht, eine große Schale Reis und eine große Sashimi Platte. Das Fischangebot variiert, enthält aber üblicherweise Thunfisch, Gelbschwanz-Drachenkopf, scharfen Thunfisch oder Toro, Oktopus, Seetang und gekochten Fisch. Das Lunch Special ist jedoch nur an den Tischen, nicht an der Sushi Bar erhältlich.

Japanese American National Museum



Nach dem Lunch empfiehlt sich ein Spaziergang die 2nd Street hinauf, wobei man an der Central Street rechts abbiegt. Nachdem man die 1st Street überquert hat, erreicht man das Japanese American National Museum (JANM). Dieses Museum ist international für sein Engagement hinsichtlich der Entdeckung von Amerikas ethnischer und kultureller Vielfalt bekannt. Hier wird die Geschichte der japanischstämmigen Amerikaner mit Ausstellungen, öffentlichen Programmen, einem preisgekrönten Museums-Shop und einem Ressourcenzentrum dokumentiert.

Die Dauerausstellung Common Ground: The Heart of Community zeigt hunderte Objekte, Dokumente und Fotografien aus 130 Jahren japanisch-amerikanischer Geschichte, beginnend mit der Frühzeit der Issei-Pioniere über die Inhaftierungen im 2. Weltkrieg bis zur heutigen Zeit.

"I Was a Botox Junkie" in the Arts District | Foto von Matt Marriott

Optional: Ein Kunstrundgang durch den Arts District




An Little Tokyo angrenzend ist das revitalisierte Arts District heute eines der spannendsten Viertel von L.A. mit neuen Lofts, Galerien, Restaurants und Läden, die hier wie Pilze aus dem Boden schießen. Hier erfährt man mehr über einen optionalen Rundgang durch das prosperierende Arts District.

Optional: Eine Craft Bier Tour durch den Arts District



Das Arts District ist mit Torrance und Redondo Beach in der South Bay zudem bekannt als die beste Gegend in L.A., um Craft Beer zu genießen. Der Craft Beer-Boom in Downtown L.A. beschränkt sich jedoch nicht nur auf das Arts District: in Little Tokyo befinden sich die Boomtown Brewery und Mumford Brewery, während die Dry River Brewing und Indie Brewing Company ihr Bier im nahegelegenen Boyle Heights auf der anderen Seite des L.A. River brauen. Hier gibt es Informationen zu einer optionalen Bier-Tour im Arts District.

Grand Park | Foto der Los Angeles Grand Avenue Authority

Grand Park



Wenn man vom JANM auf der 1st Street nach Nordwesten spaziert und an der Spring Street rechts abbiegt, gelangt man in den Grand Park, eine Oase inmitten der Stadt, welche sich von der Spring Street an der City Hall bis zur Grand Avenue beim Music Center erstreckt. Im ganzen Grand Park gibt es nicht nur Freiflächen, auf denen man gemütlich im Gras sitzen und spazieren kann, sondern auch genug Platz für Bürgerversammlungen. Der knapp 5 Hektar große Park unterteilt sich in vier Bereiche und beinhaltet den restaurierten Arthur J. Will Memorial Fountain, eine Wiese für kleine Aufführungen, eine Gemeinschaftsterrasse und eine große Wiese für Veranstaltungen.

Seit seiner Eröffnung 2012 wurde der Grand Park zu einem populären Versammlungsort für öffentliche und kulturelle Veranstaltungen sowie für Festivals und Events an Feiertagen. Die Besucher können entweder ihr eigenes Picknick mitbringen oder Essen und Getränke vor Ort erwerben. Bei manchen Veranstaltungen stehen mobile Essensstände und sonstige Speiseangebote bereit. Der Park ist täglich von 5:30 bis 22:00 geöffnet.

Walt Disney Concert Hall at The Music Center



Wenn man von der höchsten Erhebung des Grand Park westlich auf der Grand Avenue entlang spaziert, erreicht man die Walt Disney Concert Hall. Diese wurde von dem mit dem Pritzker Preis ausgezeichneten Architekten Frank Gehry gemeinsam mit dem Akustiker Yasuhisa Toyota entworfen. Die Walt Disney Concert Hall wurde von der Kritik weltweit gefeiert und wird vom Publikum für ihre spektakuläre Architektur und die außergewöhnliche Akustik geschätzt. Die Konzerthalle fasst mehr als 2.200 Personen und ist die Heimstätte des Los Angeles Philharmonic und des Los Angeles Master Chorale.

Als Besucher kann man die Walt Disney Concert Hall entweder selbst mit einem Audio-Guide oder auf einer geführten Tour entdecken. Am besten entscheidet man sich für eine der fast täglich angebotenen Audio-Touren, um die Konzerthalle zu erkunden. Die individuelle Audio-Tour führt durch die Geschichte der Konzerthalle, von der Planung bis zur Fertigstellung. Dozenten führen die Besucher durch die meisten der Innenräume und Gärten, während die Höhepunkte des spektakulären Gebäudes erläutert werden. Hier gibt es Informationen über die Höhepunkte und verborgenen Attraktionen.

Takashi Murakami, "Of Chinese Lions, Peonies, Skulls, and Fountains" (2011) | Foto mit Genehmigung des Broad, Facebook

OPTIONAL: DAS BROAD



The Broad, das neue Museum für zeitgenössische Kunst, wurde von den Philanthropen Eli und Edythe Broad ins Leben gerufen und im September 2015 eröffnet. Das über 11.000 qm große und $140 Millionen teure Bauwerk verfügt über zwei Ebenen an Ausstellungsflächen, auf denen die umfangreiche Sammlung von The Broad gezeigt wird. Zudem befindet sich hier die Zentrale der weltweiten Leihbibliothek der The Broad Art Foundation. Beginnend mit einer Eröffnungsausstellung, bei der 250 Werke aus der hauseigenen Sammlung bei freiem Eintritt präsentiert wurden, konnte The Broad bereits in den ersten sechs Monaten die Prognose der Besucherzahlen für das erste Jahr mit mehr als 410.000 Besuchern jeden Alters und mit ganz unterschiedlichen ethischen Hintergründen und mehr oder weniger großen Erfahrungen mit zeitgenössischer Kunst übertreffen.

Ticketreservierungen können online vorgenommen werden, wobei die Tickets üblicherweise bereits wenige Stunden nach Verfügbarkeit ausverkauft sind. Während Ticketreservierungen derzeit bis Mai 2016 möglich sind, können Tickets für denselben Tag auch täglich außer Montag, an dem das Museum geschlossen bleibt, im Museum erworben werden. Die Wartezeiten in der Warteschlange vor Ort variieren zwischen 10 und 45 Minuten an Werktagen und zwischen 60 und 90 Minuten an Wochenenden. An Feiertagen kann die Wartezeit zu Spitzenzeiten jedoch über drei Stunden betragen.

Skyslide | Rendering mit Genehmigung des OUE Skyspace LA

Skyslide - OUE Skyspace LA



Wenn man auf der Grand Street in Richtung Südwesten geht und rechts in die 5th Street abbiegt, erreicht man den auffälligen U.S. Bank Tower. In diesem Wolkenkratzer, beinahe 300 m über der Stadt, befindet sich der OUE Skyspace LA, das im Juni 2016 eröffnet wurde. Es ist die höchstgelegene Aussichtsplattform im Freien in ganz Kalifornien und hat sich zu einem unverzichtbaren Ziel entwickelt, das einen unvergesslichen 360° Rundblick über Los Angeles garantiert.
 
Der Höhepunkt des OUE Skyspace LA ist die Skyslide, eine weltweit einzigartige an der Außenseite des U.S. Bank Tower angebrachte Rutsche aus Glas. Die Skyslide ist knapp 14 m lang und etwa 1,2 m breit und besteht vollständig aus 3cm dickem Glas. Die Besucher können darin vom 70. in den 69. Stock des U.S. Bank Towers gleiten und Los Angeles aus einer unvergleichlichen Perspektive erleben. Der Eintritt zum OUE Skyspace LA kostet $25, während ein Ticket für den Skyslide für $8 erhältlich ist. Zudem gibt es Gruppenermäßigungen. Jedes Ticket wird für bestimmte Zeiträume verkauft. Mehr Informationen finden sich auf www.skyspace-la.com/tickets.
 


DACHTERRASSE im THE STANDARD



Nach dem Adrenalinrausch des Skyspace empfiehlt sich ein Cocktail zur Beruhigung der Nerven. Wenn man sich nach dem Verlassen des U.S. Bank Tower auf der 5th Street nach rechts und an der Flower Street nach links wendet, erreicht man The Standard Downtown L.A. Nur wenige Hotel-Pools sind so unverwechselbar wie jenes im The Standard, daher wurde es auch von Travel + Leisure unter die Top 10 der Swimmingpools der Welt gewählt. Auf der Dachterrasse gelegen, bietet der Pool im Freien spezielle vibrierende Wasserbetten und eine Cocktail-Lounge. Extras wie Film-Nächte oder DJ-Abende stehen für "Pool Parties" der nächsten Generation.

Foto mit Genehmigung von Broken Spanish, Facebook

Broken Spanish



Nach den Cocktails kann man nun auf der Flower Street ins Broken Spanish flanieren, in dem Küchenchef Ray Garcia seine zeitgenössische Interpretation der mexikanischen Küche anbietet. Zu Beginn empfehlen sich außergewöhnliche Tortillas aus alten Maissorten, welche mit pürierten Linsen oder Carnitas zubereitet werden. Zu den Hauptspeisen zählen ein üppiges Kaninchen-Mixiote und ein Eintopf mit Nopales, Speck und Kirschtomaten, der in einer Cellophan-Tüte serviert wird. Der Clou ist der mit eingelegten Zwiebeln und Kohl zubereitete cabeza (Schafskopf). Unbedingt probieren sollte man auch die Desserts wie Arroz con Leche mit Arborio-Reis, gebratene Birnen, Brombeerkonfitüre, warme Tres Leches und Canela.

Optional: Honeycut



Nach dem Abendessen kann man bei Honeycut, einer der angesagtesten versteckten Bars von L.A., einen Stopp einlegen. Vom neuen Eingang neben der Flower Street aus kann man sich je nach Stimmung für einen der beiden Räume entscheiden: Im Cocktail-Bereich steht eine feine Auswahl an Drinks, Punch, Wein und Bier bereit. Sonntags, dienstags und mittwochs übernimmt die im März 2016 begründete The Deep End die Cocktail-Lounge. The Deep End verwandelt den Raum in eine futuristische Bar mit Schwarzlicht und dazu passenden tropischen oder neuartigen Drinks. Auf der anderen Seite kann man bei DJ-Musik und Diskolicht tanzen. Drinks und Cocktails wären hier die Attraktion, gäbe es nicht die Tanzfläche.

Optional: Staples Center



Jene, denen das alles eine Nummer zu klein ist, können vom Faith & Flowers einen kurzen Spaziergang zum STAPLES Center unternehmen, einem im spektakulären L.A. LIVE-Komplex gelegenen Sport- und Veranstaltungszentrum. Von der 9th Street biegt man links ab und geht in südwestlicher Richtung auf der Figueroa Street zum Chick Hearn Court. Das STAPLES Center ist die Heimstätte von vier professionellen Sportmannschaften: der Los Angeles Lakers aus der NBA, der Los Angeles Clippers, der Los Angeles Kings aus der NHL, und der Los Angeles Sparks aus der WNBA. Im STAPLES Center finden alljährlich mehr als 250 Veranstaltungen statt, die von über 4 Millionen Menschen besucht werden. Die Bandbreite der Events reicht dabei von Live-Musik- und Familienshows bis hin zu professionellen Sportveranstaltungen und den jährlichen GRAMMY Awards.